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<title>Emmanuel Reichenberger</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Emmanuel Reichenberger</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Emmanuel</b> (manchmal auch <i>Emanuel</i>) <b>Johannes Reichenberger</b> (* <a href="5._April" title="5. April">5. April</a> <a href="1888" title="1888">1888</a> in <a href="Vilseck" title="Vilseck">Vilseck</a>, <a href="Oberpfalz" title="Oberpfalz">Oberpfalz</a>; † <a href="2._Juli" title="2. Juli">2. Juli</a> <a href="1966" title="1966">1966</a> in <a href="Wien" title="Wien">Wien</a>) war ein <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutscher</a> <a href="R%C3%B6misch-katholische_Kirche" title="Römisch-katholische Kirche">römisch-katholischer</a> <a href="Priester_(Christentum)" title="Priester (Christentum)">Priester</a> und <a href="Sudetendeutsche" title="Sudetendeutsche">sudetendeutscher</a> <a href="Publizist" title="Publizist">Publizist</a>. Während der Endphase des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkriegs</a> entwickelte er sich zum „Vater der <a href="Heimatvertriebener_(Bundesvertriebenengesetz)" title="Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)">Heimatvertriebenen</a>“ und zum Gegner der <a href="Vertreibung" title="Vertreibung">Vertreibungspolitik</a> und der <a href="Kollektivschuldthese" class="mw-redirect" title="Kollektivschuldthese">Kollektivschuldthese</a>, wie sie unter den <a href="Alliierte" title="Alliierte">Alliierten</a> weit verbreitet waren. Er leistete vor dessen Anschluss an das <a href="Drittes_Reich" title="Drittes Reich">Dritte Reich</a> <a href="Sudetendeutscher_Widerstand_gegen_den_Nationalsozialismus" title="Sudetendeutscher Widerstand gegen den Nationalsozialismus">im Sudetenland Widerstand gegen den Nationalsozialismus</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben_und_Tätigkeit"><span id="Leben_und_T.C3.A4tigkeit"></span>Leben und Tätigkeit</h2></div>
<p>Nach dem Besuch des am <a href="Erasmus-Gymnasium_Amberg" title="Erasmus-Gymnasium Amberg">Gymnasium</a> in <a href="Amberg" title="Amberg">Amberg</a> entschied Reichenberger sich für die geistliche Laufbahn. Von 1908 bis 1912 studierte er Theologie in Regensburg. 1912 wurde er im Dom zu <a href="Litom%C4%9B%C5%99ice" title="Litoměřice">Leitmeritz</a> durch den Bischof <a href="Josef_Gross_(Bischof)" title="Josef Gross (Bischof)">Josef Gross</a> zum Priester geweiht. Anschließend wurde er als Kaplan im damals zur <a href="%C3%96sterreich-Ungarn" title="Österreich-Ungarn">k.u.k. Monarchie</a> gehörenden <a href="B%C3%B6hmen" title="Böhmen">Böhmen</a> ansässig: Er wurde zum Kaplan der Pfarrei <a href="Liberec" title="Liberec">Röchlitz</a> im <a href="Bistum_Leitmeritz" title="Bistum Leitmeritz">Bistum Leitmeritz</a> ernannt. Heute gehört diese Gemeinde zu <a href="Liberec" title="Liberec">Reichenberg</a> im <a href="Isergebirge" title="Isergebirge">Isergebirge</a>. Seit dieser Zeit engagierte er sich stark im katholischen Verbandswesen Böhmens, so war er zum Beispiel Mitglied mehrerer katholischer Studentenverbindungen (<a href="KDStV_Ferdinandea_(Prag)_Heidelberg" title="KDStV Ferdinandea (Prag) Heidelberg">KDStV Ferdinandea Prag</a>, KDStV Nibelungia Brünn, KDStV Nordgau Prag und KDStV Saxo-Bavaria Prag).<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach dem Ersten Weltkrieg widmete Reichenberger sich schwerpunktmäßig dem katholischen Vereinsleben und der katholischen Jugendarbeit.
</p><p>Von 1935 bis 1938 stand Reichenberger als Vorsitzender an der Spitze des Volksbundes der deutschen Katholiken, der Einheitsorganisation der deutschen Katholiken in der <a href="Tschechoslowakei" title="Tschechoslowakei">Tschechoslowakei</a>, deren treibende Persönlichkeit er bereits seit den frühen 1920er Jahren gewesen war. Der Volksbund war Träger der gesamten Kultur- und Schulungsarbeit der deutschen Katholiken im Sudetenland. Reichenberger war als Gegner der <a href="Sudetendeutsche_Partei" title="Sudetendeutsche Partei">Sudetendeutschen Partei</a> (SdP) <a href="Konrad_Henlein" title="Konrad Henlein">Konrad Henleins</a> bekannt und hatte den Namen <i>Der Rote Kaplan</i> bekommen, wegen seines sozialen Engagements zu Gunsten der verarmten Arbeiter und seiner Bereitwilligkeit zur Zusammenarbeit mit <a href="Sozialdemokratie" title="Sozialdemokratie">sozialdemokratischen</a> Gruppen.
</p><p>Reichenberger fürchtete, dass ein Aufstieg des Nationalsozialismus zur Verschärfung des Konfliktes der sudetendeutschen Katholiken mit der ohnehin antiklerikal eingestellten Regierung der Tschechoslowakei führen würde und dass ähnlich wie im NS-Reich das „Neuheidentum“ unter den Deutschen in Böhmen von der SdP und der NSDAP verbreitet werden würde.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Daher engagierte er sich publizistisch sowie in seiner Arbeit innerhalb des katholischen Vereinswesens in der Tschechoslowakei gegen den Nationalsozialismus.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zeit_des_Nationalsozialismus_und_Emigration">Zeit des Nationalsozialismus und Emigration</h3></div><p>
Am 16.&nbsp;September 1938 sprach der „rote Kaplan“ Reichenberger vor dem <a href="%C4%8Cesk%C3%BD_rozhlas" title="Český rozhlas">tschechoslowakischen Rundfunk</a> <a href="Radio_Praha_International" title="Radio Praha International">Radio Prag</a> und verurteilte die SdP-Bestrebungen zur Vereinigung mit dem Deutschen Reiche:</p><blockquote><p>„Wir stehen vor dem Rande des Abgrundes. Eine ungehemmte Kampagne des Hasses hat ihre ersten Opfer gefordert. Ich spreche als Deutscher, der sein Volk und seine Heimat liebt und der sie vor der Zerstörung behüten will. Wir dürfen nicht das Joch und den Fluch der restlichen Welt tragen. Ich spreche als Mensch und als Christ, der in jeder menschlichen Seele das Gleichnis Gottes erkennt, der glaubt an würdigere Methoden zur Beseitigung menschlicher und innerstaatlicher Meinungsverschiedenheiten als Krieg und Vernichtung. Sudetendeutsche Männer und Frauen: denkt an eure Verantwortung vor Gott, eurer Heimat und unserem Volke. Betet, arbeitet, opfert für den Frieden. Gott will es!“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></p></blockquote>
<p>Nach der <a href="M%C3%BCnchner_Abkommen" title="Münchner Abkommen">Annexion der Sudetengebiete</a> durch das Deutsche Reich im Oktober 1938 ging Reichenberger, um sich dem Zugriff der nationalsozialistischen Verfolgung zu entziehen, zunächst in den vorerst noch unbesetzt gebliebenen Teil der Tschechoslowakei und von dort nach Frankreich. Im Sommer 1939 reiste er nach Großbritannien aus. Dort beteiligte er sich mit <a href="Franz_Rehwald" title="Franz Rehwald">Franz Rehwald</a> und Willi Wanka in führender Weise an den Verhandlungen von Vertretern sudetendeutscher Flüchtlinge mit der kanadischen Regierung um Aufnahme von größeren Kontingenten dieser Flüchtlingsgruppe in Kanada. Anschließend siedelte er 1940 in die Vereinigten Staaten über.
</p><p>In den Vereinigten Staaten betätigte Reichenberger sich zunächst als Vorsteher einer kleinen Gemeinde von amerikanischen Ureinwohnern und Russlanddeutschen in <a href="South_Dakota" title="South Dakota">South Dakota</a>. Später wurde er Vorsitzender der <i>Jouroeymen's Association</i> in <a href="Philadelphia" title="Philadelphia">Philadelphia</a> und Präses der <a href="Kolpingwerk" title="Kolpingwerk">Kolpingfamilie</a> in <a href="Chicago" title="Chicago">Chicago</a>.
</p><p>Während des Krieges und in der Nachkriegszeit war er einer der prominentesten Fürsprecher der Sudetendeutschen in den Vereinigten Staaten sowie Sprecher der sudetendeutschen Exilgemeinde in diesem Land. Seit 1944 amtierte er zudem als Vizepräsident des am 1.&nbsp;August 1944 von <a href="Wenzel_Jaksch" title="Wenzel Jaksch">Wenzel Jaksch</a> begründeten Demokratischen Sudeten-Komitees (<i>Democratic Sudeten Committee</i>).
</p><p>Von den nationalsozialistischen Polizeiorganen wurde Reichenberger nach seiner Emigration als Staatsfeind eingestuft. Im Frühjahr 1940 setzte das <a href="Reichssicherheitshauptamt" title="Reichssicherheitshauptamt">Reichssicherheitshauptamt</a> in Berlin ihn auf die <a href="Sonderfahndungsliste_G.B." title="Sonderfahndungsliste G.B.">Sonderfahndungsliste G.B.</a>, ein Verzeichnis von Personen, die der NS-Überwachungsapparat als besonders gefährlich oder bedeutend ansah, weshalb sie im Falle einer erfolgreichen Invasion und Besetzung der britischen Inseln durch die Wehrmacht von den Besatzungstruppen nachfolgenden Sonderkommandos der SS mit besonderer Priorität ausfindig gemacht und verhaftet werden sollten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nachkriegszeit">Nachkriegszeit</h3></div>
<p>Im April 1945 reiste <i>Father</i> Reichenberger mit der <a href="United_States_Army" title="United States Army">United States Army</a> in die zum nun wieder errichteten tschechoslowakischen Staate gehörenden Siedlungsgebiete der Sudetendeutschen in Böhmen, Mähren und Tschechisch-Schlesien. Er dokumentierte die Übergriffe und Verbrechen tschechischer Soldaten und Milizen an der sudetendeutschen Bevölkerung, wurde aber trotz seines antifaschistischen Engagements des Landes verwiesen, weil er der Regierung der Tschechoslowakei mittlerweile als gefährlicher „deutscher Kritiker“ galt.
</p><p>Für die sudetendeutschen Vertriebenen nahm Reichenberger in den Nachkriegsjahren eine herausragende Rolle ein, indem er – zunächst von den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> aus, nach seiner Rückkehr nach Europa von Bayern aus – Hilfsaktionen zu ihren Gunsten organisierte (zum Beispiel Versorgung mit Kleidung und Lebensmitteln) und ihre Interessen bei den alliierten Siegermächten, vor allem den Vereinigten Staaten, vertrat. Dieses Engagement und sein publizistisches Eintreten für die Vertriebenen aus Osteuropa – besonders der Deutschen Böhmens und Mährens – brachte ihm den Spitznamen eines „Vaters der Heimatvertriebenen“ ein.
</p><p>Wegen seines Einsatzes für die Anerkennung deutschen Leids wurde Reichenberger in seiner Zeit und von späteren Autoren oft als „<a href="Reaktion_(Politik)" title="Reaktion (Politik)">Reaktionär</a>“ bewertet, der den <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> entschuldigen und die deutschen Verbrechen der Vorkriegs- und Kriegsjahre verharmlosen wollte. So führten die Historiker <a href="Peter_Hayes_(Historiker)" title="Peter Hayes (Historiker)">Peter Hayes</a> und Jeffry Diefendorf in ihrem Buch <i>Lessons and Legacies</i> (2003) die Arbeit Reichenbergers für die Vertriebenen in dem Kapitel „Verharmlosung des <a href="Holocaust" title="Holocaust">Holocaustes</a>“ als Beispiel für eine entsprechende Haltung zum NS-System auf.
</p><p>1950 veröffentlichte er das Buch <i>Europa in Trümmern</i>, in dem er unter anderem <a href="Verschw%C3%B6rungstheorie" title="Verschwörungstheorie">verschwörungstheoretisch</a> behauptete, der <a href="Friedensvertrag_von_Versailles" title="Friedensvertrag von Versailles">Friedensvertrag von Versailles</a> sei in Wahrheit in einem „Rat der <a href="Freimaurerloge" title="Freimaurerloge">Freimaurerlogen</a>“ geboren worden. Die Zahl der <a href="Deutsche" title="Deutsche">Deutschen</a>, die aufgrund des <a href="Potsdamer_Abkommen" title="Potsdamer Abkommen">Potsdamer Abkommens</a> <a href="Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945%E2%80%931950" title="Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950">vertrieben wurden</a>, gab er völlig überhöht mit 18 Millionen an, wovon fünf Millionen ums Leben gekommen seien. Hans-Henning und <a href="Eva_Hahn" title="Eva Hahn">Eva Hahn</a> charakterisieren das Buch als „in furiosem <a href="V%C3%B6lkisch" title="Völkisch">völkischem</a> Vokabular formulierte Anklage gegen die Siegermächte beider Weltkriege“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Munition lieferte Reichenberger seinen Kritikern durch zahlreiche Bücher, Rundschreiben und öffentliche Aufrufe, in denen er sich gegen das angebliche Konzept der deutschen <a href="Kollektivschuld" title="Kollektivschuld">Kollektivschuld</a> an den NS-Verbrechen der Kriegsjahre einsetzte: In diesen vertrat er zwar die Auffassung einer umfassenden Verantwortung des deutschen Volkes für das Geschehene, bediente sich aber – insbesondere in Appellen an die sudetendeutschen Gemeinden und in seinen Predigten – eines von <a href="Tobias_Weger" title="Tobias Weger">Tobias Weger</a> als „grob“ und „völkisch“ gekennzeichneten Tones, der damals beim Publikum großen Anklang fand, aber nach dem Verdikt späterer Beurteiler nicht geeignet war zu einem Umdenken der sudetendeutschen Vertriebenen in ihrer Sicht auf die Geschehnisse der Jahre von 1936 bis 1945 und ihre Interpretation derselben beizutragen.
</p><p>Die Auswahl der <a href="Rechtsextremismus" title="Rechtsextremismus">extrem rechtsgerichteten</a> Verlage, insbesondere Stocker, Westland und Arndt, die nach 1945 seine Werke verlegt haben, war ebenfalls nicht geeignet, Reichenberger in irgendeiner Weise als an Versöhnung interessiert zu zeigen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ehrungen">Ehrungen</h2></div>
<p>Papst <a href="Johannes_XXIII." title="Johannes XXIII.">Johannes XXIII.</a> ernannte Reichenberger in Anerkennung seiner Verdienste um die katholische Kirche zum <a href="P%C3%A4pstliche_Kammerherren" title="Päpstliche Kammerherren">Päpstlichen Geheimkämmerer</a>. Des Weiteren wurde er mit der <a href="Ehrendoktor" title="Ehrendoktor">Ehrendoktorwürde</a> der Theologischen Fakultät der <a href="Universit%C3%A4t_Graz" title="Universität Graz">Universität Graz</a>, der Ehrenbürgerschaft von Vilseck, der Ehrenbürgerschaft der Stadt <a href="Amberg" title="Amberg">Amberg</a> (1951), dem <a href="Ehrenzeichen_f%C3%BCr_Verdienste_um_die_Republik_%C3%96sterreich_(1952)" class="mw-redirect" title="Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)">Ehrenzeichen der Republik Österreich</a>, dem <a href="Nordgaupreis_des_Oberpf%C3%A4lzer_Kulturbundes" title="Nordgaupreis des Oberpfälzer Kulturbundes">Nordgau-Kulturpreis der Stadt Amberg</a> in der Kategorie „Nordgauförderung“ (1956) und dem Ehrenbrief der Sudetendeutschen Landsmannschaft geehrt.
</p><p>Von der Stadt <a href="Amberg" title="Amberg">Amberg</a> wurde die Reichenbergerstraße am Eisberg nach ihm benannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften_(Auswahl)"><span id="Schriften_.28Auswahl.29"></span>Schriften (Auswahl)</h2></div>
<ul><li><i>Judas über Sudetenland</i>, 1938. (anonym)</li>
<li><i>Ostdeutsche Passion</i>, Westland-Verlag, Düsseldorf 1948. (Nachdruck als <i>Sudetendeutsche Passion. Für Wahrheit und Gerechtigkeit</i>, Kiel 1995)</li>
<li><i>Fahrt durch besiegtes Land</i>, Pyramide-Verlag, Karlsruhe 1950.</li>
<li><i>Europa in Trümmern. Das Ergebnis des Kreuzzuges der Alliierten</i>, Leopold Stocker Verlag, Graz/Salzburg/Wien 1950,</li>
<li><i>Wider Willkür und Machtrausch. Erkenntnisse und Bekenntnisse aus zwei Kontinenten</i>, Graz und Göttingen 1955.</li>
<li><i>Heimat der Sudetendeutschen</i>, Volkstum-Verlag, Wien 1967. (mit Josef Starkbaum)</li>
<li><i>Besuch bei armen Brüdern</i>, Veritas-Verlag München 1951.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i>Deutsche Biographische Enzyklopädie</i>, Band 6 (Kogel-Maxsein), 1999, S. 201.</li>
<li>Josef Weinmann: "Aufrechter Vorkämpfer edler Menschlichkeit", in: <i>Volksbote</i> vom 8. April 1988.</li>
<li><i>Reichenberger, Emmanuel J.</i>, in: <a href="Tobias_Weger" title="Tobias Weger">Tobias Weger</a>: <i>„Volkstumskampf“ ohne Ende? Sudetendeutsche Organisationen, 1945–1955</i>. Frankfurt am Main&nbsp;: Lang, 2008, ISBN 978-3-631-57104-0, S. 620</li>
<li><i>Reichenberger, Emanuel</i>. In: <a href="Werner_R%C3%B6der" title="Werner Röder">Werner Röder</a>, <a href="Herbert_A._Strauss" title="Herbert A. Strauss">Herbert A. Strauss</a> (Hrsg.): <i>Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.</i> Band 1: <i>Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.</i> Saur, München 1980, S. 591.</li>
<li><i>Reichenberger, Emmanuel</i>, in: <a href="Leopold_Gr%C3%BCnwald" title="Leopold Grünwald">Leopold Grünwald</a>: <i>In der Fremde für die Heimat: sudetendeutsches Exil in Ost und West</i>. München&nbsp;: Fides, 1982, S. 164</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li>Heike Nasritdinova:&nbsp;<i>Reichenberger, Dr. h.c. Emmanuel Johannes</i>. Eintrag in der Datenbank des <a href="Oberpf%C3%A4lzer_Kulturbund" title="Oberpfälzer Kulturbund">Oberpfälzer Kulturbundes</a> <small>(derzeit nicht erreichbar)</small></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.radio.cz/en/article/99435">Radio Praha, 2003</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dspace.library.uvic.ca:8443/dspace/bitstream/1828/853/1/drysdale_c2005.pdf"><i>Dreifach verraten: die Sudetendeutschen von Tomlake, BC.</i> Malaspina University College, 2002</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.amberg.de/leben-in-amberg/preistraeger/ehrenbuerger">Ehrenbürger der Stadt Amberg.</a></li>
<li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.oecv.at/Biolex/Detail/42500022">Emmanuel Reichenberger</a></i> im Biographischen Lexikon (Biolex) des <a href="%C3%96sterreichischer_Cartellverband" title="Österreichischer Cartellverband">Österreichischen Cartellverbands</a> (ÖCV)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen: <i>Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des CV, des Cartell-Verbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen.</i> Wien 1931, S. 560.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Ohne Furcht und ohne Zittern – 100 Jahre K.a.V. Saxo-Bavaria Prag in Wien, Wien 2007.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Laura Hölzlwimmer, Martin Zückert: <i>Religion in den böhmischen Ländern 1938–1948. Diktatur, Krieg und Gesellschaftswandel als Herausforderungen für religiöses Leben und kirchliche Organisation.</i> Oldenbourg, München 2007, S. 44.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Radio Prag: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.radio.cz/en/article/99435">September 1938: last-minute appeals for moderation as Hitler builds up forces on the Czech border</a> Rundfunksendung vom 10. Januar 2008.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.forces-war-records.co.uk/hitlers-black-book/person/2484/emanuel-reichenberger/">Eintrag zu Reichenberger auf der Sonderfahndungsliste G.B. (Wiedergabe auf der Website des Imperial War Museums in London)</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Eva und Hans Henning Hahn: <i>Die Vertreibung im deutschen Erinnern. Legenden, Mythos, Geschichte</i>. Schöningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-77044-8, S. 35 f.</span>
</li>
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